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Neue deutsch-brasilianische Allianzen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels und fortdauernder Ungerechtigkeit
Der eher enttäuschenden „politische Großwetterlage“ und geschürten Angstszenarien wollen wir Raum für internationale Begegnung, Dialog, Zusammenarbeit entgegen setzen. Denn wir brauchen hier wie dort neue hoffnungsvolle Horizonte und neue Allianzen.
Auf Einladung von PEPP e.V. stehen vom 2.-22.11.2026 für Vorträge, Begegnungen, Dialogen mit Politik und Workshops zur Verfügung:


Prof. Adj. Dr. Ronaldo Barros Sodré, Geograf an der Bundesuniversität von Maranhão, São Luís-MA, Brasilien, lehrt Geografie am Fachbereich Geowissenschaften der Bundesuniversität von Maranhão in São Luís-MA, Brasilien, und ist Koordinator des Graduiertenprogramms. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf landwirtschaftlichen Fragen in Brasilien, insbesondere auf landwirtschaftliche Konflikte. Er koordiniert die landwirtschaftliche Forschungs- und Dokumentationsstelle „Maranhão Agro“.

Luiz Jorge Silva Moreno, Richter i.R., Comsolute, São Luís-MA, Brasilien, Richter i.R., Rechtsanwalt, Generalsekretär des Solidaritätskomitees für den Kampf um Land – Comsolute – und Vizepräsident der Brasilianischen Vereinigung der Volksanwälte Gabriel Pimenta – Abrapo. Im Jahr 2006 wurde er v mit dem Nationalen Menschenrechtspreis für die Kampagne zur Einführung des Personenstandsregisters im Bezirk Santa Quiteria ausgezeichnet. Er war als Berichterstatter für Menschenrechte in Maranhão tätig und koordiniert seit 2009 die Initiative der Volkstribunale, insbesondere im Zusammenhang mit der Gewalt der Agrargroßbetriebe gegenüber der ländlichen Bevölkerung, den indigenen Völkern, den Gemeinschaften der Nachfahren afrikanischer Sklavinnen und Sklaven (Quilombolas) und anderen traditionellen Gemeinschaften.
Workshops und Vorträge:
Hamm: 5.11.2026, 19-21.00 Uhr: Landraub und Sojaanbau im Norden Brasiliens, FuGE e.V. Fórum Umwelt und gerechte Entwicklung e.V.
Ort: Oststrasse 13, 59065 Hamm (link)
Köln: 6., 10., 12.11.2026, jeweils 18-21.30 Uhr: Wenn der Staat nicht zuhört, wer wird dann laut? FIAN-Deutschland, Decolonize Academy, PEPP e.V.
Ort: Universität zu Köln, Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln.
Klimagerechtigkeit. Menschenrechte. Widerstand. Und du mittendrin. Drei Abende. Neue Perspektiven. Gemeinsam etwas bewegen.
Was passiert, wenn große Unternehmen über die Zukunft ganzer Regionen bestimmen? Wenn Menschen ihr Land verlieren, Wälder zerstört werden und politische Institutionen wegschauen?
Und vor allem: Was können wir dagegen tun?
In Brasilien kämpfen indigene und traditionelle Communities und Menschenrechtsaktivist*innen für ihre Rechte, ihre Lebensräume und eine gerechtere Zukunft. Sie organisieren Widerstand, machen Gewalt und Umweltzerstörung sichtbar und schaffen mit sogenannten Volkstribunalen eine Öffentlichkeit für Stimmen, die sonst kaum gehört werden.


Weitere Informationen: hier
Bremen/Brake: 7.11.2026:
Ort: KlimaWerkStadt, Westerstraße 58, 28199 Bremen (link)
St. Augustin: 9.11.2026, 10:15 Uhr: Verletzung von Menschen- und Umweltrechten und Klimaschäden am Beginn der Lieferkette Soja in Amazonien und Cerrado/Feuchtsavanne, chemischer Krieg gegen die traditionellen Völker und Gemeinschaften. Organisation und Widerstand der Zivilgesellschaft, Hochschule Bonn-Rhein Sieg, Master Social Protection/Public Policy & Transformation/Nachhaltige Sozialpolitik
Ort: Hochschule Bonn-Rhein Sieg, Grantham-Allee 2-8 I 53757 Sankt Augustin
Köln: 9.11.2026, 18.00 Uhr: Environmental Justice at the Commodity Frontier: Land, Rights and Resistance in Brazil’s MATOPIBA Region, Global South Study Center, Universität zu Köln
Ort: Universität zu Köln
Weimar: 13.-15.11.2026: Runder Tisch Brasilien 2026: Globale Umbrüche – Lokale Kämpfe: Neue Allianzen für Klimagerechtigkeit (link)
Ort: Stiftung »Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar, Jenaer Straße 2–4, 99425 Weimar (Germany)
Berlin: 17.11.2026, 18-20.00 Uhr: „Wenn der Staat nicht zuhört, spricht das Volk“. Indigener Widerstand, Menschenrechte und Volkstribunale in Brasilien und deren Begleitung in neuen internationalen Allianzen, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL) und Lateinamerika Forum Berlin e.V. (LAF) im Rahmen der Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ in Kooperation mit Partner für Events, Projekte und Programme nachhaltiger Entwicklung (PEPP e.V.). Mehr Informationen (hier)
Ort: MehringHof, Gneisenaustraße 2a 10961 Berlin (Versammlungsraum Aufgang 3, 1. Etage links)
Berlin: 18.11.2026, 17-20.00 Uhr: Vozes pela Terra, pelos Direitos e pela vida nos territorios Conflitos Territoriaes e o Tribunal Popular no Maranhão
Ort: BARAZANI.berlin (DECOLONIZE BERLIN e.V.), Lausitzer Str. 10, 10999 Berlin
Como se relacionam a terra, a agricultura, as cadeias globais de produção e os direitos humanos? No Maranhão, Brasil, a expansão do agronegócio vem transformando territórios, ecossistemas e a vida de povos indígenas, comunidades quilombolas e outras comunidades tradicionais. Ao mesmo tempo, movimentos locais constroem formas de resistência, práticas agroecológicas e novas formas de defender seus territórios e direitos.
Esta noite cria um espaço para escutar vozes do Maranhão e conhecer o processo de preparação do Tribunal Popular – uma iniciativa por meio da qual pessoas e comunidades afetadas podem apresentar, documentar e tornar públicos casos de conflitos fundiários e violações de direitos que, segundo seus relatos, não foram devidamente acolhidos pelas instituições oficiais de justiça.
17h00 — Oficina participativa/ gesto performativo (noch kein plan wer/was)
Terra, voz e vida Uma introdução criativa e participativa às questões de território, pertencimento, poder e às vozes que são ouvidas — ou silenciadas.18h30 — Conversa com a delegação do Maranhão (bestätigt) Com Inai’Ury Carneiro Pompeu Lisboa, liderança indígena do povo Tentehar Guajajara; Prof. Dr. Ronaldo Barros Sodré, geógrafo e pesquisador da Universidade Federal do Maranhão; e Luiz Jorge Silva Moreno, advogado e coordenador da iniciativa dos Tribunais Populares.
Juntos, vamos conversar sobre os conflitos fundiários no Maranhão, os impactos da expansão do agronegócio e o papel do Tribunal Popular como espaço de testemunho, documentação e visibilidade pública. 20h00 — Comida, agroecologia e encontro (bestätigt) com Sandra Bello / Quilombo-Allee
Encerramos a noite ao redor da comida, da prática agroecológica e da conversa — criando espaço para encontros, trocas e para continuar o diálogo.
Information, Kontakt, Anmeldungen:
Johannes Holz, PEPP e.V., Marktstraße 7, 51143 Köln, Tel: 02203-8068-292, +49(0)159-01489392; E-Mail: jholz@peppev.de
Die Veranstaltungen werden unterstützt von Brot für die Welt, Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und vielen engagierten Menschen.
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Neue deutsch-brasilianische Allianzen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels und fortdauernder Ungerechtigkeit
Der eher enttäuschenden „politische Großwetterlage“ und geschürten Angstszenarien wollen wir Raum für internationale Begegnung, Dialog, Zusammenarbeit entgegen setzen. Denn wir brauchen hier wie dort neue hoffnungsvolle Horizonte und neue Allianzen.
Auf Einladung von PEPP e.V. stehen vom 2.-22.11.2026 für Vorträge, Begegnungen, Dialogen mit Politik und Workshops zur Verfügung:


Prof. Adj. Dr. Ronaldo Barros Sodré, Geograf an der Bundesuniversität von Maranhão, São Luís-MA, Brasilien, lehrt Geografie am Fachbereich Geowissenschaften der Bundesuniversität von Maranhão in São Luís-MA, Brasilien, und ist Koordinator des Graduiertenprogramms. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf landwirtschaftlichen Fragen in Brasilien, insbesondere auf landwirtschaftliche Konflikte. Er koordiniert die landwirtschaftliche Forschungs- und Dokumentationsstelle „Maranhão Agro“.

Luiz Jorge Silva Moreno, Richter i.R., Comsolute, São Luís-MA, Brasilien, Richter i.R., Rechtsanwalt, Generalsekretär des Solidaritätskomitees für den Kampf um Land – Comsolute – und Vizepräsident der Brasilianischen Vereinigung der Volksanwälte Gabriel Pimenta – Abrapo. Im Jahr 2006 wurde er v mit dem Nationalen Menschenrechtspreis für die Kampagne zur Einführung des Personenstandsregisters im Bezirk Santa Quiteria ausgezeichnet. Er war als Berichterstatter für Menschenrechte in Maranhão tätig und koordiniert seit 2009 die Initiative der Volkstribunale, insbesondere im Zusammenhang mit der Gewalt der Agrargroßbetriebe gegenüber der ländlichen Bevölkerung, den indigenen Völkern, den Gemeinschaften der Nachfahren afrikanischer Sklavinnen und Sklaven (Quilombolas) und anderen traditionellen Gemeinschaften.
Workshops und Vorträge:
Hamm: 5.11.2026, 19-21.00 Uhr: Landraub und Sojaanbau im Norden Brasiliens, FuGE e.V. Fórum Umwelt und gerechte Entwicklung e.V.
Ort: Oststrasse 13, 59065 Hamm (link)
Köln: 6., 10., 12.11.2026, jeweils 18-21.30 Uhr: Wenn der Staat nicht zuhört, wer wird dann laut? FIAN-Deutschland, Decolonize Academy, PEPP e.V.
Ort: Universität zu Köln, Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln.
Klimagerechtigkeit. Menschenrechte. Widerstand. Und du mittendrin. Drei Abende. Neue Perspektiven. Gemeinsam etwas bewegen.
Was passiert, wenn große Unternehmen über die Zukunft ganzer Regionen bestimmen? Wenn Menschen ihr Land verlieren, Wälder zerstört werden und politische Institutionen wegschauen?
Und vor allem: Was können wir dagegen tun?
In Brasilien kämpfen indigene und traditionelle Communities und Menschenrechtsaktivist*innen für ihre Rechte, ihre Lebensräume und eine gerechtere Zukunft. Sie organisieren Widerstand, machen Gewalt und Umweltzerstörung sichtbar und schaffen mit sogenannten Volkstribunalen eine Öffentlichkeit für Stimmen, die sonst kaum gehört werden.


Weitere Informationen: hier
Bremen/Brake: 7.11.2026:
Ort: KlimaWerkStadt, Westerstraße 58, 28199 Bremen (link)
St. Augustin: 9.11.2026, 10:15 Uhr: Verletzung von Menschen- und Umweltrechten und Klimaschäden am Beginn der Lieferkette Soja in Amazonien und Cerrado/Feuchtsavanne, chemischer Krieg gegen die traditionellen Völker und Gemeinschaften. Organisation und Widerstand der Zivilgesellschaft, Hochschule Bonn-Rhein Sieg, Master Social Protection/Public Policy & Transformation/Nachhaltige Sozialpolitik
Ort: Hochschule Bonn-Rhein Sieg, Grantham-Allee 2-8 I 53757 Sankt Augustin
Köln: 9.11.2026, 18.00 Uhr: Environmental Justice at the Commodity Frontier: Land, Rights and Resistance in Brazil’s MATOPIBA Region, Global South Study Center, Universität zu Köln
Ort: Universität zu Köln
Weimar: 13.-15.11.2026: Runder Tisch Brasilien 2026: Globale Umbrüche – Lokale Kämpfe: Neue Allianzen für Klimagerechtigkeit (link)
Ort: Stiftung »Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar, Jenaer Straße 2–4, 99425 Weimar (Germany)
Berlin: 17.11.2026, 18-20.00 Uhr: „Wenn der Staat nicht zuhört, spricht das Volk“. Indigener Widerstand, Menschenrechte und Volkstribunale in Brasilien und deren Begleitung in neuen internationalen Allianzen, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL) und Lateinamerika Forum Berlin e.V. (LAF) im Rahmen der Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ in Kooperation mit Partner für Events, Projekte und Programme nachhaltiger Entwicklung (PEPP e.V.). Mehr Informationen (hier)
Ort: MehringHof, Gneisenaustraße 2a 10961 Berlin (Versammlungsraum Aufgang 3, 1. Etage links)
Berlin: 18.11.2026, 17-20.00 Uhr: Vozes pela Terra, pelos Direitos e pela vida nos territorios Conflitos Territoriaes e o Tribunal Popular no Maranhão
Ort: BARAZANI.berlin (DECOLONIZE BERLIN e.V.), Lausitzer Str. 10, 10999 Berlin
Como se relacionam a terra, a agricultura, as cadeias globais de produção e os direitos humanos? No Maranhão, Brasil, a expansão do agronegócio vem transformando territórios, ecossistemas e a vida de povos indígenas, comunidades quilombolas e outras comunidades tradicionais. Ao mesmo tempo, movimentos locais constroem formas de resistência, práticas agroecológicas e novas formas de defender seus territórios e direitos.
Esta noite cria um espaço para escutar vozes do Maranhão e conhecer o processo de preparação do Tribunal Popular – uma iniciativa por meio da qual pessoas e comunidades afetadas podem apresentar, documentar e tornar públicos casos de conflitos fundiários e violações de direitos que, segundo seus relatos, não foram devidamente acolhidos pelas instituições oficiais de justiça.
17h00 — Oficina participativa/ gesto performativo (noch kein plan wer/was)
Terra, voz e vida Uma introdução criativa e participativa às questões de território, pertencimento, poder e às vozes que são ouvidas — ou silenciadas.18h30 — Conversa com a delegação do Maranhão (bestätigt) Com Inai’Ury Carneiro Pompeu Lisboa, liderança indígena do povo Tentehar Guajajara; Prof. Dr. Ronaldo Barros Sodré, geógrafo e pesquisador da Universidade Federal do Maranhão; e Luiz Jorge Silva Moreno, advogado e coordenador da iniciativa dos Tribunais Populares.
Juntos, vamos conversar sobre os conflitos fundiários no Maranhão, os impactos da expansão do agronegócio e o papel do Tribunal Popular como espaço de testemunho, documentação e visibilidade pública. 20h00 — Comida, agroecologia e encontro (bestätigt) com Sandra Bello / Quilombo-Allee
Encerramos a noite ao redor da comida, da prática agroecológica e da conversa — criando espaço para encontros, trocas e para continuar o diálogo.
Information, Kontakt, Anmeldungen:
Johannes Holz, PEPP e.V., Marktstraße 7, 51143 Köln, Tel: 02203-8068-292, +49(0)159-01489392; E-Mail: jholz@peppev.de
Die Veranstaltungen werden unterstützt von Brot für die Welt, Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und vielen engagierten Menschen.
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Neue deutsch-brasilianische Allianzen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels und fortdauernder Ungerechtigkeit
Der eher enttäuschenden „politische Großwetterlage“ und geschürten Angstszenarien wollen wir Raum für internationale Begegnung, Dialog, Zusammenarbeit entgegen setzen. Denn wir brauchen hier wie dort neue hoffnungsvolle Horizonte und neue Allianzen.
Auf Einladung von PEPP e.V. stehen vom 2.-22.11.2026 für Vorträge, Begegnungen, Dialogen mit Politik und Workshops zur Verfügung:


Prof. Adj. Dr. Ronaldo Barros Sodré, Geograf an der Bundesuniversität von Maranhão, São Luís-MA, Brasilien, lehrt Geografie am Fachbereich Geowissenschaften der Bundesuniversität von Maranhão in São Luís-MA, Brasilien, und ist Koordinator des Graduiertenprogramms. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf landwirtschaftlichen Fragen in Brasilien, insbesondere auf landwirtschaftliche Konflikte. Er koordiniert die landwirtschaftliche Forschungs- und Dokumentationsstelle „Maranhão Agro“.

Luiz Jorge Silva Moreno, Richter i.R., Comsolute, São Luís-MA, Brasilien, Richter i.R., Rechtsanwalt, Generalsekretär des Solidaritätskomitees für den Kampf um Land – Comsolute – und Vizepräsident der Brasilianischen Vereinigung der Volksanwälte Gabriel Pimenta – Abrapo. Im Jahr 2006 wurde er v mit dem Nationalen Menschenrechtspreis für die Kampagne zur Einführung des Personenstandsregisters im Bezirk Santa Quiteria ausgezeichnet. Er war als Berichterstatter für Menschenrechte in Maranhão tätig und koordiniert seit 2009 die Initiative der Volkstribunale, insbesondere im Zusammenhang mit der Gewalt der Agrargroßbetriebe gegenüber der ländlichen Bevölkerung, den indigenen Völkern, den Gemeinschaften der Nachfahren afrikanischer Sklavinnen und Sklaven (Quilombolas) und anderen traditionellen Gemeinschaften.
Workshops und Vorträge:
Hamm: 5.11.2026, 19-21.00 Uhr: Landraub und Sojaanbau im Norden Brasiliens, FuGE e.V. Fórum Umwelt und gerechte Entwicklung e.V.
Ort: Oststrasse 13, 59065 Hamm (link)
Köln: 6., 10., 12.11.2026, jeweils 18-21.30 Uhr: Wenn der Staat nicht zuhört, wer wird dann laut? FIAN-Deutschland, Decolonize Academy, PEPP e.V.
Ort: Universität zu Köln, Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln.
Klimagerechtigkeit. Menschenrechte. Widerstand. Und du mittendrin. Drei Abende. Neue Perspektiven. Gemeinsam etwas bewegen.
Was passiert, wenn große Unternehmen über die Zukunft ganzer Regionen bestimmen? Wenn Menschen ihr Land verlieren, Wälder zerstört werden und politische Institutionen wegschauen?
Und vor allem: Was können wir dagegen tun?
In Brasilien kämpfen indigene und traditionelle Communities und Menschenrechtsaktivist*innen für ihre Rechte, ihre Lebensräume und eine gerechtere Zukunft. Sie organisieren Widerstand, machen Gewalt und Umweltzerstörung sichtbar und schaffen mit sogenannten Volkstribunalen eine Öffentlichkeit für Stimmen, die sonst kaum gehört werden.


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Bremen/Brake: 7.11.2026:
Ort: KlimaWerkStadt, Westerstraße 58, 28199 Bremen (link)
St. Augustin: 9.11.2026, 10:15 Uhr: Verletzung von Menschen- und Umweltrechten und Klimaschäden am Beginn der Lieferkette Soja in Amazonien und Cerrado/Feuchtsavanne, chemischer Krieg gegen die traditionellen Völker und Gemeinschaften. Organisation und Widerstand der Zivilgesellschaft, Hochschule Bonn-Rhein Sieg, Master Social Protection/Public Policy & Transformation/Nachhaltige Sozialpolitik
Ort: Hochschule Bonn-Rhein Sieg, Grantham-Allee 2-8 I 53757 Sankt Augustin
Köln: 9.11.2026, 18.00 Uhr: Environmental Justice at the Commodity Frontier: Land, Rights and Resistance in Brazil’s MATOPIBA Region, Global South Study Center, Universität zu Köln
Ort: Universität zu Köln
Weimar: 13.-15.11.2026: Runder Tisch Brasilien 2026: Globale Umbrüche – Lokale Kämpfe: Neue Allianzen für Klimagerechtigkeit (link)
Ort: Stiftung »Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar, Jenaer Straße 2–4, 99425 Weimar (Germany)
Berlin: 17.11.2026, 18-20.00 Uhr: „Wenn der Staat nicht zuhört, spricht das Volk“. Indigener Widerstand, Menschenrechte und Volkstribunale in Brasilien und deren Begleitung in neuen internationalen Allianzen, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V. (FDCL) und Lateinamerika Forum Berlin e.V. (LAF) im Rahmen der Initiative „Berlin aktiv im Klima-Bündnis“ in Kooperation mit Partner für Events, Projekte und Programme nachhaltiger Entwicklung (PEPP e.V.). Mehr Informationen (hier)
Ort: MehringHof, Gneisenaustraße 2a 10961 Berlin (Versammlungsraum Aufgang 3, 1. Etage links)
Berlin: 18.11.2026, 17-20.00 Uhr: Vozes pela Terra, pelos Direitos e pela vida nos territorios Conflitos Territoriaes e o Tribunal Popular no Maranhão
Ort: BARAZANI.berlin (DECOLONIZE BERLIN e.V.), Lausitzer Str. 10, 10999 Berlin
Como se relacionam a terra, a agricultura, as cadeias globais de produção e os direitos humanos? No Maranhão, Brasil, a expansão do agronegócio vem transformando territórios, ecossistemas e a vida de povos indígenas, comunidades quilombolas e outras comunidades tradicionais. Ao mesmo tempo, movimentos locais constroem formas de resistência, práticas agroecológicas e novas formas de defender seus territórios e direitos.
Esta noite cria um espaço para escutar vozes do Maranhão e conhecer o processo de preparação do Tribunal Popular – uma iniciativa por meio da qual pessoas e comunidades afetadas podem apresentar, documentar e tornar públicos casos de conflitos fundiários e violações de direitos que, segundo seus relatos, não foram devidamente acolhidos pelas instituições oficiais de justiça.
17h00 — Oficina participativa/ gesto performativo (noch kein plan wer/was)
Terra, voz e vida Uma introdução criativa e participativa às questões de território, pertencimento, poder e às vozes que são ouvidas — ou silenciadas.18h30 — Conversa com a delegação do Maranhão (bestätigt) Com Inai’Ury Carneiro Pompeu Lisboa, liderança indígena do povo Tentehar Guajajara; Prof. Dr. Ronaldo Barros Sodré, geógrafo e pesquisador da Universidade Federal do Maranhão; e Luiz Jorge Silva Moreno, advogado e coordenador da iniciativa dos Tribunais Populares.
Juntos, vamos conversar sobre os conflitos fundiários no Maranhão, os impactos da expansão do agronegócio e o papel do Tribunal Popular como espaço de testemunho, documentação e visibilidade pública. 20h00 — Comida, agroecologia e encontro (bestätigt) com Sandra Bello / Quilombo-Allee
Encerramos a noite ao redor da comida, da prática agroecológica e da conversa — criando espaço para encontros, trocas e para continuar o diálogo.
Information, Kontakt, Anmeldungen:
Johannes Holz, PEPP e.V., Marktstraße 7, 51143 Köln, Tel: 02203-8068-292, +49(0)159-01489392; E-Mail: jholz@peppev.de
Die Veranstaltungen werden unterstützt von Brot für die Welt, Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und vielen engagierten Menschen.
